Mit dem Welthit „Thank God It`s Christmas“ von Queen beendet der Rockchor-Rheinzabern sein drittes Konzert, das erste in der katholischen Kirche in Rheinzabern. Die Zuschauer haben ein abwechslungsreiches Rockkonzert der besonderen Art erlebt. Eine Rockband, ein großer mehrstimmiger Chor und Soloeinlagen unterschiedlichster Stimmgattungen präsentierten Rocksongs, mal mit fettem Gitarrensound oder sanft unter die Haut gehend mit feiner Klavierbegleitung.
Die Zuschauer standen und applaudierten in der prall gefüllten Kirche, auch nach dem Konzertende. Wird es ein Konzert dieser Art nochmals in dieser herrlichen Kirche geben oder war dies einmalig?
Schon mit dem ersten Song war klar, was der Rockchor an diesem Abend möchte: „Entertainment“.
Der Beginn mit „Let Me Entertain You” von Robbie Williams und “Christmas” von U2 stehen symbolisch für den Inhalt des Konzerts “Holy Rock Night“. Es folgten Songs mit quirligen Gitarrensolos, fetzigen Hits von Meat Loaf und dann wieder Gänsehaut-Feeling mit „Sound of Silence“ von Disturbed.
Die Rocksongs sind geprägt von solistischen Einlagen verschiedener Sängerinnen und Sänger, so dass jeder präsentierte Song zwar nahe am Original, aber doch jeder für sich etwas Besonderes ist.
Ohnehin klingen die bekannten Klassiker im mehrstimmigen Sound anders als das Original.
Es ist schon erstaunlich, wie sich der Rockchor in nicht einmal 3 Jahren entwickelt hat und eine solche Performance an den Tag legt. Ebenso wie die Rockband, Vereinsmitglieder, die sich regelmäßig zum Proben treffen und damit dem Chor die großartige Gelegenheit geben, mit einer Band proben zu können, was den Sängerinnen und Sängern Sicherheit gibt und ihnen das richtige „Rockfeeling“ ermöglicht.
Es wäre also zu einfach diesen Erfolg einzig und allein auf die äußert engagierte musikalische Leiterin Janina Moeller zu reduzieren.
Auch die Chor- und Bandmitglieder leisten ihren Beitrag für den Erfolg.
Dabei stehen ihnen deutlich weniger Präsenzchorproben als üblich zur Verfügung. Sie müssen also die Songs in Eigenregie erarbeiten.
Eine große Hilfe ist hier die von Janina Moeller mit entwickelte Lernsoftware „cori“ für Chöre. Die Erprobungsphase endete und „cori“ kann ab sofort von allen Chorleitern, Chören und Vereinen erworben werden. Die App „cori“ ist die ideale Ergänzung für das moderne Lernkonzept unseres Vereins.
Alles in Allem eine ziemlich einmalige Sache – zumindest in unserer Region.
Insofern darf man gespannt sein, wo die Reise des Rheinzaberner Vereins noch hinführt.
Dass bei unserem dritten Konzert bereits 4 Wochen vorm Konzerttermin alle Eintrittskarten ausverkauft waren, war schon sehr überraschend.
